Archiv der veröffentlichten Lesetipps in 2026:
Alle in 2025 erschienenen Lesetipps können Sie hier Archiv 2025 einsehen.
Alle bis 2024 erschienenen Lesetipps können Sie hier Archiv 2024 einsehen.


Eva Kranenburg: Falls jemand fragt, wer wir waren 

Carl Hanser Verlag 2026. 285 Seiten
ISBN: 978-3-446-28925-3
22,00 Euro

Der Roman ist ein Stück innerdeutscher Geschichte.

Er spielt im 1.Halbjahr 1953 in Halle. Von den vier Protagonisten sind drei überzeugte Sozialisten, eine Frau steht in Opposition zur Führung der DDR. Bleibt das so oder verändern sich die Sichtweisen?


Das Buch liest sich zunächst spannend wie ein Krimi (eine Person verschwindet, eine andere wird tot aufgefunden), im Weiteren werden auch philosophische Fragen behandelt (meine Lieblingsstelle: „Ohne Mitgefühl ist die großartigste Bewegung ein Dreck“) und am Ende kulminiert das Ganze in einer authentischen Darstellung des Volksaufstandes am 17.Juni 1953 in der damaligen DDR. 


Der Roman ist nicht ganz frei von Längen. Er hallt trotzdem lange nach und lädt ein darüber nachzudenken, ob man Lust hat „auf einen Staat, der nur Einstimmigkeit erträgt“. Insofern ist es nicht nur vom Erscheinungsdatum ein aktuelles Buch. 
Mit einem Nachwort zum historischen Kontext.

(Volker Zimmermann / 28. September  2026)

 

 

Archiv der bisher veröffentlichten Lesetipps:


Miriam Metze: Unerwidert Lieben: Eine philosophische Tröstung 

Mairisch Verlag 2026. 256 Seiten
ISBN 978-3-948722-54-8
24,00 Euro

Unterhaltsame, kluge und humorvolle Ermutigung, die unerwiderte Liebe zu lieben, auch wenn sie nicht gelebt werden kann.

Von der Antike bis heute schlägt die junge Autorin einen weiten philosophischen Bogen, um sich dem Wesen der Liebe aus ganz verschiedenen Perspektiven zu nähern. Ist Liebe auch Liebe, wenn sie nicht erwidert wird? Ist ein unerwidert Liebender tot, weil er weder in sich noch im geliebten Menschen weiterlebt? Ist unerwiderte Liebe ein Wahn, aus dem es sich zu befreien gilt? Ist heute, in Zeiten der Selbstoptimierung, Liebe ohne Gegenliebe Ausdruck eines Scheiterns?

Biblische Liebesgeschichten, lebenskluge jüdische Rabbiner, die italienische Philosophin der Renaissance Tullia d´Aragona, unglückliche Liebende wie Bachmann und Arendt, sie und viele Denker:innen ganz verschiedener Schulen zeigen, dass es allgemeingültige Antworten für die Bewältigung von Liebeskummer nicht gibt. Doch die vielen tröstlichen Denkanstöße, die Miriam Metze hier den gebannten Leser:innen in lockerem, flüssigem Stil vermittelt, lassen sich auch ohne Liebeskummer wunderbar lesen.

Anregende Lektüre für Liebeskranke und Liebende mit einem Faible für Philosophie, die mit witzigem, intellektuellem Pragmatismus tröstet wie eine Umarmung.
Lesekreisempfehlung!

(Christine Heymer / 15. September  2026)

 


Trude Teige: Wir sehen uns wieder am Meer 

Fischer 2025. 400 Seiten
ISBN: 978-3-7587-0008-8
24,00 Euro

Im vorliegenden Band knüpft Trude Teige an die Geschichte ihrer beiden Bücher „ Als Großmutter im Regen tanzte“ und „Großvater atmete mit den Wellen“ an.

Im 1. Buch wird uns die Geschichte von Tekla erzählt. Sie lebt in Norwegen während des 2. Weltkriegs, das Land ist von Deutschen besetzt und sie verliebt sich in einen Deutschen.
Das 2. Buch erzählt das Schicksal von Konrad in einem Arbeitslager auf Java und von seiner Liebe zu einer Krankenschwester.
Beide, Tekla und Konrad, verlieren ihre geliebten Partner. 
Im 3.Buch wird nun die Geschichte von Birgit erzählt, einer Krankenschwester, die von Oslo in den Norden Norwegens zieht, um dort in einem Krankenhaus zu helfen.  Sehr traurig ist sie über die Trennung von ihren Freundinnen Tekla und Anneliese. Aber es ist Krieg und Hilfe wird überall gebraucht. Dort wird sie mit der großen Not  der Menschen in einem Arbeitslager konfrontiert. Unter schlechtesten Bedingungen arbeiten die Zwangsarbeiter in einer Fischfabrik und jeden Tag werden Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert. Unter großer Gefahr versucht sie die Not zu lindern so gut es geht. Dabei lernt sie die 17jährige Nadia kennen, ein junges Mädchen aus der Ukraine und sie werden Freundinnen. Birgit beschließt, sich dem norwegischen Widerstand anzuschließen und nur wenige wissen von ihrer Tätigkeit. Das Geheimnis teilt sie nur mit ihren Freundinnen Nadia und Tekla.
Immer wieder ist Birgit gezwungen neue Entscheidungen zu treffen,
die ihr weiteres Leben bestimmen und die sie in späteren Jahren  immer noch in Gefahr bringen. 
Diese ganze Trilogie ist nach vielen Recherchen von ihrer Enkelin Juni
aufgeschrieben worden, und sie erinnert sich, dass einmal im Jahr Freundinnen bei ihrer Großmutter zu Besuch waren, mit denen sie innig verbunden war.

(Heidi Osinski / 31. August  2026)

 

Amanda Peters: Beeren pflücken 

arperCollins Hardcover 2025. 320 Seiten
ISBN: 978-3-365-00944-4
24,00 Euro

Der Debütroman der kanadischen Autorin stürmte die Bestsellerlisten in Kanada.

Jedes Jahr reist eine indigene Mi´kmaq- Familie mit ihren fünf Kindern von Nova Scotia nach Maine zum Beerenpflücken. Sie verbringt den Sommer mit viel Arbeit, aber in harmonischem Miteinander in ihrem Sommerhaus, bis ein furchtbares Unglück geschieht. Im Jahr 1962 verschwindet das jüngste Kinder Familie, die vierjährige Ruthie, spurlos. Der letzte, der sie gesehen hat, ist ihr sechsjähriger Bruder Joe. Eine fieberhafte, aber erfolglose Suche nach Ruthie beginnt, doch die Familie hält unbeirrbar an ihrem Glauben fest, dass Ruthie eines Tages zurückkommen wird.
Die spannende Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Joe erzählt, dessen Leben von Schuldgefühlen überschattet wird,  und aus der Perspektive von Norma, die in Maine in einer gutsituierten, aber gefühlsarmen Familie aufwächst. Seit sie sich erinnern kann, wird Norma von verwirrenden Träumen heimgesucht und lebt in der Ahnung, dass etwas Unbegreifliches in ihrem Leben nicht zusammen passt. 
Die Leser*innen stellen früh die Verbindung her zwischen Ruthie und Norma. Das jedoch mindert nicht die Spannung in der Geschichte, die ein sehr emotionales Ende hat.
Ein sehr gelungenes Erstlingswerk der kanadischen Autorin, die selbst indigene Wurzeln hat, um Liebe, Verlust, Schuld, Verdrängung, Identität und Alltagsrassismus

(Christine Heymer / 17. August  2026)

 

 

Ewald Arenz: Fünf Sechs Sieben Acht 

Dumont 2026. 238 Seiten
ISBN: 978-3-7558-0057-6
25,00 Euro

Voller Melancholie und stiller Nachdenklichkeit, mit einer Prise Wut auf die eigene Vergänglichkeit, schreibt Ewald Arenz eine ruhige Geschichte über das Älterwerden.

Nach der Premiere seines neuen Stückes ist Anton berauscht von sich selbst: Trotz seiner sechzig Jahre ist er doch noch immer ein erfolgreicher Tänzer und Choreograph! Die leisen Stimmen, die raunen, dass auch seine große Zeit vorbei sein könnte, überhört er, bis ihn die Realität mit einem Paukenschlag einholt. Anton erhält völlig unvorbereitet seine Kündigung, denn die neue Intendantin seines Theaters möchte mit frischen Ideen neue Wege gehen. Anton ist außer sich vor Wut. Als er dann noch erfährt, dass seine dreißigjährige Tochter Emma seinen Posten übernehmen wird, fühlt er sich so hintergangen und betrogen, dass er mit Emma kein Wort mehr sprechen möchte. Dabei ist das Vater- Tochter- Verhältnis ohnehin belastet, seit Anton seine Familie vor fünfzehn Jahren für eine flüchtige Liebschaft verlassen hat.
Anton fällt in eine tiefe Sinnkrise. Hat er überhaupt das richtige Leben gelebt? In seinem Leben klafft doch noch immer dieses riesige Loch, das seine große Liebe Johanna in sein Herz gerissen hat, als sie vor fünfunddreißig Jahren von einem Tag auf den anderen verschwand. Wenn er Jo wiederfindet, wird sie ihm dann die Antworten geben, nach denen er immer gesucht hat? Wird er Emma jemals verzeihen können, dass sie ihm seinen Job für den er lebte und über den er sich definierte, genommen hat? Oder ist alles ganz anders und Antons Perspektive ist die eines egoistischen alten Mannes, der sich seinem Alter nicht stellen möchte?

Wie schön, dass das unerwartete Ende der Geschichte die Leser:innen die Buchdeckel mit einem Lächeln zuklappen lässt!

(Christine Heymer / 01. August  2026)

 

Adam Fletcher: Wie man Deutscher wird in 50 Schritten/ How to be German in 50 easy steps 

C.H. Beck 2023. 144 Seiten
ISBN: 978-3-406-80361-1
12,00 Euro

Eine Anleitung von Apfelsaftschorle bis Tschüss.

Ich weiß ja, dass das Buch bereits 2018 heraus gekommen ist, aber da wir in Deutschland inzwischen für fast alles länger brauchen, sind wir natürlich auch mit der Integration noch nicht fertig. 
Es hat ja viele unterschiedliche Gründe gegeben, warum Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland kamen. Aber ich habe kaum je gehört, dass jemand gesagt hätte: weil ich die Deutschen liebe. Kann man Deutsche überhaupt lieben? Es ist schwer, vor allem, weil sich die Deutschen bekanntlich selbst nicht lieben. Das ist bei Adam Fletcher anders. Sein Buch ist eines Liebeserklärung an die Deutschen und schon deshalb lesenswert. Aber wie wird man ein Deutscher, eine Deutsche?
Als ich vor ein paar Jahren über den Basar in Jerusalem schlenderte, hörte ich wie jemand aus einem der zahlreichen Läden rief ‚Holla die Waldfee‘. Ich war so überrascht, dass ich stehen blieb, mit dem Mann, der das gerufen hatte, ins Gespräch kam und natürlich auch etwas kaufte. Wer rechnet schon in der Altstadt von Jerusalem damit, dass jemand ruft ‚Holla die Waldfee‘. Wie wird man ein Deutscher, eine Deutsche? Meine Erfahrung, die Fletcher bestätigt: indem man die Deutschen mit typisch deutschen Sachen überrascht. Vergesst die Integrationskurse. Lest Fletchers Buch. Wenn ein Syrer dann in ein deutsches Restaurant geht und akzentfrei einen Teller Bratkartoffeln bestellt und dazu eine große Apfelschorle und am Ende ‚Danke und Tschüüüüü-Hüüüs sagt‘, hat er garantiert das Lächeln auf seiner Seite und am nächsten Tag den digitalen deutschen Pass oder - wenn das Internet mal wieder nicht funktioniert - am übernächsten Tag den Pass per Post. Vergesst die komplizierten Sprach- und Integrationskurse zum Erlernen einer komplizierten deutschen Sprache, die selbst die junge Generation von Eingeborenen nicht mehr beherrscht. Ein paar akzentfreie Wörter genügen: ‚Holla die Waldfee‘, ‚einen Teller Bratkartoffeln mit einer großen Apfelschorle, bitte‘ und ‚Tschüüüüü-Hüüüs‘.
Wer Fletchers Buch gelesen hat, in dem er 50 Deutsche Besonderheiten beschreibt, lernt die Deutschen zu lieben. Darum sollten es viele Deutsche und besonders viele Oberberger lesen (die Selbstliebe ist ja regional auch noch unterschiedlich), und dann sollte man es Einwanderern schenken. Und weil zum typischen Deutschsein ja auch die Liebe zu Anglizismen (gepostet, gehostet, outgesourced usw.) gehört, kann man die Kapitel im selben Buch auch auf Englisch lesen.

(Jochen Gran / 18. Juli  2026)

 

 

Tobias Schlegl: Leichtes Herz und schwere Beine 

Piper Paperback 2025. 224 Seiten
ISBN: 978-3-492-06529-0
18,00 Euro

Mit Mama auf dem Jakobsweg.

Tobias Schlegl, Jahrgang 1977, war Moderator von VIVA und des Kulturmagazins des ZDF. Dann entschloss er sich, seinem Leben eine ganz andere Wendung zu geben und ließ sich zum Notfallsanitäter ausbilden. Beide berufliche Erfahrungen prägen sein Leben und fließen mit ein in sein autobiographisches Buch mit dem programmatischen Titel „ Leichtes Herz und schwere Beine“.

Darin beschreibt er seine 720 km lange Wanderung auf dem Jakobsweg von Pamplona nach Santiago de Compostela, die er mit seiner 73jährigen Mutter gepilgert ist.

Schon lange war diese Pilgerreise der Herzenswunsch seiner Mutter. Das Bedürfnis, die Mutter, mit der ihn ein entspanntes, aber eher distanziertes Verhältnis verband, als Erwachsener besser kennenzulernen, war letztlich der Impuls für Tobias Schlegl, sich auf das gemeinsame Abenteuer einzulassen. Über einen Monat wandern Mutter und Sohn gemeinsam. In intensiven Gesprächen entsteht eine innere Nähe, die es vorher nicht gab. Der Respekt des Sohnes für die Kraft seiner Mutter, die den Brustkrebs besiegt hat und das Verständnis für manch eine ihrer Entscheidungen aus der Vergangenheit werfen eine neue Perspektive auf seine Mutter als Persönlichkeit.

Das Buch kann als Reiseführer gelesen werden, denn jedes Kapitel beschreibt genau eine der 34 Etappen der Wanderung. Es ist aber auch ein berührender Einblick in eine innige Mutter- Sohn- Beziehung und ein sehr persönlicher Blick auf die erlebte tiefe Spiritualität des Pilgerns

(Christine Heymer / 04. Juli  2026)

 

Lisa Ridzén: Wenn die Kraniche nach Süden ziehen 

btb 2026. 383 Seiten
ISBN: 978-3-442-76296-5
24,00 Euro

Was bleibt von einem Leben, wenn die Kräfte schwinden?
Stiller, hochemotionaler Debütroman einer jungen schwedischen Autorin über Empathie und Altern in Würde.

Bo ist 89 und lebt im ländlichen Nordschweden. Seit seine geliebte Frau Federika in einem Heim für Demenzkranke lebt und ihn nicht mehr erkennt, gibt ihm sein Hund Sixten die Wärme, die seine Seele braucht. Und Federika ist ihm immer noch ganz nah in seinen Gedanken-  und in ihrem Geruch, den er mit ihrem Schal in einem Schraubglas konserviert. 

Doch Bos Kräfte schwinden schnell, täglich kümmert sich ein Pflegedienst um ihn. Als Bos Sohn Hans beschließt, dass Sixten weggegeben werden muss, weil Bo sich nicht mehr angemessen um ihn kümmern kann, zerfällt Bos brüchige Welt in ohnmächtige Wut auf Hans und das Gefühl des Ausgeliefertseins. Wo bleibt sein Recht auf Selbstbestimmung? Bo zieht sich immer mehr in seine Erinnerungen zurück. Seine Gedanken und Rückblicke werden unterbrochen durch kurze, sachliche Informationen aus seinem Pflegetagebuch und lassen so subtil die zunehmende Diskrepanz zwischen Selbstwahrnehmung und tatsächlichen Zustand spürbar werden.

Als Bo fühlt, dass sich sein Leben dem Ende zuneigt, findet er endlich zaghafte Worte für bisher Ungesagtes, den Stolz auf seinen Sohn und seine Liebe.

Versöhnt und friedvoll kann Bo mit den Kranichen, die nach Süden fliegen, diese Welt verlassen. 
Ein lange nachhallendes Buch über den Wert des Lebens und dessen Fragilität, das nie ins Sentimentale abgleitet, melancholisch und voller Witz und Humor: Unbedingt lesen und allen Menschen, die man mag weiterempfehlen!

(Christine Heymer / 20. Juni 2026)

 

 

Heiner Wilmer: Gott ist nicht nett 

Herder 2015. 208 Seiten
ISBN: 978-3-541-06534-7
16,00 Euro

Warum erscheint hier die Rezension eines Buches, das schon 2013 erstmals erschienen ist?
Die Antwort liegt weniger am Buch als mehr am Autor: Das ist der kath. Bischof Heiner Wilmer, der im Februar 2026 zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt wurde und seitdem also oberster Repräsentant der Katholischen Kirche in Deutschland ist.

Ich wollte deshalb etwas über den Menschen Heiner Wilmer und seinen Glauben erfahren und sein Buch „Gott ist nicht nett“ wurde in Presseberichten zu seiner Wahl mehrfach erwähnt.
Das ca. 200 Seiten umfassende Buch ist in 17 Kapitel unterteilt, die sich überwiegend an dem Gebet
„Anima Christi“ orientieren, das für Heiner Wilmer große Bedeutung hat. In seinen Glaubenszweifeln und seinen Problemen mit all den frommen Floskeln und oberflächlichen Predigten gibt ihm dieses Gebet Halt und trägt ihn. Die einzelnen Bestandteile des Gebetes bettet er in autobiografische Erlebnisse ein, so dass man nebenbei auch viel über den Menschen Heiner Wilmer erfährt.

Ich habe das Buch mit großem Gewinn gelesen. Was ich gelesen habe, macht mir Heiner Wilmer sehr sympathisch - gerade weil er keiner ist, der unerschütterlich immer genau weiß, wo es im Glauben langgeht, sondern der selbst immer wieder von Zweifeln befallen wird, aber trotzdem am Ende zuversichtlich auf Gott schauen kann.

PS: Warum Gott „nicht nett“ ist, beantwortet Heiner Wilmer auch.

(Volker Zimmermann / 06. Juni 2026)

 

 

Elke Michel: Marie und die Woche ohne Donnerstag 

Beltz Verlagsgruppe 2026. 144 Seiten
ISBN: 978-3-407-79027-9
14,00 Euro

Valerie ( 11 Jahre) und Alma ( 8 Jahre ) haben eine Neuerscheinung aus unserer Kinderbuchabteilung gelesen und geben uns eine klare Leseempfehlung. Vielen Dank, liebe Valerie und liebe Alma!

Das Buch handelt von Marie, die auf dem Wochenmarkt T- Shirts mit den Wochentagen kauft. 
Dann entdeckt sie, dass die T- Shirts magisch sind und sie so zwischen den Wochentagen hin- und herspringen kann. Am Anfang findet sie das lustig. Doch mit der Zeit wird es auch irgendwann langweilig. Nun muss sie den Weg aus dieser verzauberten Woche heraus finden.

Ich mag dieses Buch, da in dem Buch Magie steckt und man manche Sachen auch aus dem richtigen Leben wieder erkennt. Zum Beispiel „ Geschwisterliebe“.

( Valerie Bühn / 26. Mai 2026)

 

Mir hat das Buch gut gefallen. Marie hat am Donnerstag einen Zahnarzttermin. Aber der Zahnarzt ist der schlimmste Arzt von allen, denkt sie. Doch dann kriegt sie Wochentage- T- Shirts. Sie kann zwischen den Wochentagen hin und her wechseln! Aber als sie alle Wochentage ( außer Donnerstag) in- und auswendig kennt, wird ihr langsam langweilig. Wie kommt sie bloß aus der Woche raus?
Das Buch ist sehr spannend und manchmal auch witzig. Ich habe immer mal wieder etwas gelesen.
Es ist sehr fantasievoll!

( Alma Wrobel / 26. Mai 2026)

 

Marion Kraft: Weltenwechsel 

Orlanda Verlag 2026. 416 Seiten
ISBN: 978-3-949-54589-4
26,00 Euro

Der Roman Weltenwechsel von Marion Kraft ist eine Geschichte, die ans Herz geht und in Erinnerung bleibt. Es geht um drei Frauen einer Familie in unterschiedlichen Generationen in der turbulenten westdeutschen Nachkriegszeit.

Da ist zunächst Berta – eine Frau, die mit ihrem starken Willen und ihrem pragmatischen,  oft unkonventionellen Überlebensverhalten die Familie durchbringt.
Margarete ist Bertas Tochter - sie sucht als junge Frau ihren Platz in diesen schwierigen Zeiten und trifft auf Robert, einen amerikanischen, Schwarzen GI. Sie verliebt sich und wird schwanger. Ihre Tochter Julia wird geboren und wächst meist bei ihrer Oma auf, da Margarete arbeiten muss. 

Als Schwarzes Mädchen erfährt Julia, was es heißt, aufzufallen, nicht dazuzugehören und ausgegrenzt zu werden. Auch als junge Frau treffen sie einige Schicksalsschläge. Doch trotz aller Widrigkeiten entwickelt sich Julia zu einer emanzipierten, selbstbewussten  Frau, die immer weiter an Stärke gewinnt und zielgerichtet ihren Weg nach Unabhängigkeit bestreitet.

Marion Kraft verknüpft in diesem Roman Julias Geschichte mit ihrer eigenen. Ihre Worte sind einfach und klar.  Man lernt, was Rassismus bedeutet, wie Betroffene sich fühlen, wenn er ihnen widerfährt und erhält einen Blick auf einen Teil deutscher Nachkriegsgeschichte, der bisher nur wenig öffentlich bekannt  ist. Ein Roman der mich stark berührt und tief bewegt hat, da Rassismus sich gerade aktuell immer weiterverbreitet. Allein deshalb lohnt es sich diesen Roman zu lesen.

( Doris Hartmann / 11. Mai 2026)

 

 

Rahel Krönert: Das Erwachen von Freiheit 

Gerth Medien 2025. 368 Seiten
ISBN: 978-3-9869512-4-5
18,00 Euro

Die Handlung dieses Buches spielt in England im 19. Jahrhundert..

Rosalyn Mandeville lebt in einer wohlhabenden Familie und sie genießt alle Vorzüge dieses Lebens. Sie reitet für ihr Leben gern.

Aber dieses Leben hat auch seine Schattenseiten. Der Druck ihrer Eltern ist groß und manchmal leidet Rosalyn unter dem Standesdünkel. Nun erschüttern zwei Ereignisse ihr bisheriges Leben.
Zuerst verschwindet ohne Erklärung ihre Betreuerin und Vertraute seit der Kindheit und dann spricht ihr Vater immer öfter von Heirat.

Heiraten ist für sie im Moment undenkbar, aber ihr Vater setzt sie unter Druck, weil er in Geldnot ist und ein reicher Verehrer in Aussicht ist. Dann passiert etwas Entscheidendes: Auf einem längeren Spaziergang kommt sie in ein ihr unbekanntes Dorf und sie ist entsetzt über die Armut dort, aber gleichzeitig erstaunt über die große Freundlichkeit mit der sie aufgenommen wird. Sie lernt eine Gruppe kennen, die gemeinsam in der Bibel liest und darüber redet.
So kommt sie in Berührung mit der Glaubensgemeinschaft der Methodisten und sucht immer mehr den Kontakt zu der Gruppe.
Ihr bisheriges Welt- und Glaubensbild bekommt Risse und sie rebelliert gegen das Leben der Adligen, was natürlich bei ihren Eltern auf Widerstand stößt. Der Vater drängt immer mehr auf eine Heirat und nun muss Rosalyn eine folgenschwere Entscheidung treffen.

Ein spannend geschriebenes Buch über die - nicht immer - gute alte Zeit. Es ist der Debütroman von Rahel Krönert, obwohl sie schon seit ihrer Kindheit Geschichten schreibt. Es sind weitere Fortsetzungen geplant.

( Heidi Osinski / 27. April 2026)

 

 

Alina Bronsky: Essen 

Hanser 2025. 112 Seiten
ISBN: 978-3- 44628152-3
20,00 Euro

„Kein Thema beschäftigt die Menschen mehr als das Essen“, sagt Alina Bronsky am Anfang ihres liebenswerten Büchleins und beschenkt ihre Leser*innen mit ihrer heiter- besinnlichen kulinarischen Lebensgeschichte.

Alina Bronsky, die als 13jährige mit ihrer Familie aus Russland nach Deutschland übersiedelte, entfaltet in den zwölf Kapiteln dieses schmalen Bändchens eine kulinarische Welt zwischen Russland und Deutschland, fängt besondere Geschmacksmomente ein und verpackt sie in wunderschöne Geschichten.

Zwischen Borschtsch und Frankfurter Grüne Soße beschreibt die Autorin praktisch- sinnlich ihre Identitätsfindung zwischen Russland und Deutschland.

Jedes Kapitel endet mit dem Rezept für das beschriebene Gericht, das man am liebsten sofort zubereiten möchte, um der unverwechselbaren Atmosphäre, dem Geschmack und Geruch nachspüren zu können.
Mit voller Überzeugung können wir nach der Lektüre der Autorin zustimmen: Essen ist nicht nur Sättigung, sondern auch Liebe, Schmerz, Familie, Vergangenheit und Identität; Essen ist Teil des Menschseins.

( Christine Heymer / 11.April 2026)

 

 

 

Caroline Wahl: 22 Bahnen 

DuMont Verlag 2024. 208 Seiten
ISBN: 978-3-8321-6724-0
14,00 Euro

Dieses Buch ist gefährlich...

… weil man nicht mehr davon loskommt.
Caroline Wahl erzählt in einem jugendlich frischen Stil die aufregende Geschichte von Tilda, einer begabten Studentin, die ihr Leben in dem Spannungsfeld zwischen einer Alkoholikerin als Mutter, ihrer kleinen Schwester Ida, unterschiedlichsten Freundinnen und Freunden, einem Nebenjob im Supermarkt, dem Mathe-Studium und der Suche nach einer Liebe führt.

Beim Lesen wird man hin- und hergerissen zwischen Mitgefühl und Bewunderung für diese junge Frau und kann nicht aufhören zu lesen, weil man fragt sich wie das wohl ausgehen wird.

Tilda ist ein Beispiel für Resilienz, ein Vorbild für alle, die ein Leben in einem schwierigen Spannungsfeld suchen und setzt einen Kontrapunkt zur modernen Psychologie, die die Ursache für nicht gelingendes Leben oft bei den Eltern sucht. Nein, wir bleiben auch unter schwierigen Bedingungen Autorinnen und Autoren unseres Lebens. Das begreift am Ende auch die 10jährige Ida. Und was hat das alles mit den 22 Bahnen zu tun, die Tilda regelmäßig im Schwimmbad zieht? Das Schwimmbad ist der Quellgrund der bewundernswerten Resilienz von Tilda.

In meiner Zuständigkeit für das Waldbröler Schwimmbad hat mich der Titel des Buches neugierig gemacht, und ich freue mich, neben einer inspirierenden Lektüre auch eine tolle Werbung für das Schwimmen gefunden zu haben.

( Jochen Gran / 26. März 2026)

 

 

Tara Sullivan: The Bitter Side of Sweet 

Peter Hammer Verlag 2025. 316 Seiten
ISBN: 9783- 7795-0787-1
17,00 Euro

Drei Kinder fliehen vor Zwangsarbeit und Gewalt auf einer ivorischen Kakaoplantage.

Seit zwei Jahren schuften der 15jährige Amadou und sein 8jähriger Bruder auf einer Kakaoplantage in Cote d´Ivoire. Als Saisonarbeiter wollten die Brüder aus Mali Geld verdienen und werden statt dessen als Zwangsarbeiter festgehalten.
Die Ernte der Kakaoschoten ist eine gefährliche Arbeit. Wer sein Soll nicht erfüllt, wird gedemütigt, geschlagen, eingesperrt. Amadou versucht bestmöglich seinen kleinen Bruder zu beschützen; die Hoffnung auf Heimkehr hat er längst aufgegeben. Dann wird überraschend ein Mädchen ins Camp gebracht, das sich wie eine Wildkatze gegen ihre Gefangennahme wehrt. Die Mutter der 13jährigen Khadija ist Journalistin und recherchiert Kinderzwangsarbeit auf Kakaoplantagen. Die Entführung ihrer Tochter soll sie mundtot machen, doch Khadija gelingt zusammen mit den beiden Brüdern die dramatische Flucht aus der Hölle.
 
Der gut recherchierte All- Age- Roman thematisiert bewegend das Schicksal der 1,5 Millionen als Arbeitssklaven auf Kakaoplantagen in Cote d´Ivoire und Ghana geknechteten Kinder.

Aufrüttelnde fiktionale, aber realitätsnahe Geschichte mit informativem Nachwort der Autorin, die dazu zwingt, das eigene Konsumverhalten bei Schokoladenprodukten zu reflektieren.

( Christine Heymer / 14. März 2026)

 

John Mark Comer: Gott hat einen Namen 

Brockhaus Verlag 2025. 256 Seiten
ISBN: 978-3-417-01037-4
23,00 Euro

Wie du über Gott denkst, prägt dein Leben.

Eigentlich lese ich theologische Literatur nicht so gerne, aber der Untertitel des Buches machte mich neugierig.

„ Wie du über Gott denkst, prägt dein Leben“. Ich fragte mich, wie es mein Leben prägt. Und wie kann der Gott des alten Testaments der Gott des neuen Testaments sein? Liebt Gott uns, wenn er die Schuld der Väter keineswegs ungestraft lässt, sondern sie heimsucht an den Kindern und Kindeskindern?

Gott stellt sich in 2. Mose 34, 4-7 vor und das ganze Buch handelt von diesen Versen. Je mehr ich das Buch las, um so mehr fing ich an zu staunen. Ich will nichts vorneweg nehmen, aber niemandem diene ich lieber als diesem Gott.

( Friedegund Gran / 27. Februar 2026)

 

 

 

 

 

Laura Spencer-Ash: Und dahinter das Meer 

Mareverlag 2024. 368 Seiten
ISBN: 978-3-86648-702-4
25,00 Euro

Ein Roman voller Sehnsucht nach Heimat, Familie und Nachhausekommen.

Im Jahr 1940 hat der 2. Weltkrieg London erreicht. Die Thompsons entschließen sich schweren Herzens ihr geliebtes Kind, die 11jährige Bea, in die USA zu schicken, um sie in Sicherheit vor den Kriegswirren zu bringen. Schon bald hat Bea sich in der liebevollen Gastfamilie eingelebt; mit Gastmutter Nancy verbindet sie ein besonderes Band.

Als Bea nach fünf wundervollen und prägenden Jahren in den USA wieder nach London zurückkehrt, fällt ihr der Abschied schwer. Gastbruder William und sie haben sich ineinander verliebt und Bea fühlt sich ganz als Tochter der Familie. Zurück in London muss Bea mit der Erkenntnis leben, dass ihre Welt hier eine andere geworden ist: Ihr Vater ist verstorben, ihre Mutter und sie haben sich entfremdet und werden nie wieder richtig vertraut miteinander. Beas Sehnsucht nach ihrem anderen Leben in den USA vergeht nicht. Da besucht sie überraschend William auf einer Europareise. Die alten Gefühle überwältigen die beiden.

Laura Spencer- Ash hat sich mit 60 Jahren ihren Lebenstraum erfüllt und einen zu Herzen gehenden Roman geschrieben: eine fesselnde, etwas nostalgisch anmutende Familiengeschichte voll Lebenserfahrung und Empathie.

( Christine Heymer / 16. Februar 2026)

 

 

Ingrid Noll: Gruß aus der Küche 

Diogenes 2024. 304 Seiten
ISBN: 978-3-257-07277-8
26,00 Euro

Ein skurriler Roman, voller Humor und immer mit einem Augenzwinkern.

Irma ist es leid immer nur Fleisch zu braten und für andere zu arbeiten, sie entschließt sich Vegetarierin zu werden. Also übernimmt sie den Gasthof „Zum Hirschen“. Weil sie aber nicht schreiben kann „Zum vegetarischen Hirschen“ ändert sie den Namen um in „Aubergine“. Dazu kleidet sie sich wie eine Aubergine…ein violetter Kittel, eine Kappe mit grünen Filzblättern und fertig ist die Aubergine!

Josch, ein Globetrotter, weit in der Welt herumgekommen, übernimmt das Kellnern. Nicole, eine alte Freundin von Irma, hilft  beim Kochen, bringt aber durch ihre Schwatzhaftigkeit manche Unruhe ins Team. Die 17jährige Lucy hat keine Lust auf Schule, aber auf Josch, sehr zum Leidwesen von Irma, die über längere Zeit ein Verhältnis mit ihm hatte, welches aber etwas abgekühlt ist. Und dann ist da noch der Gemüsemann, ein 80jähriger Rentner, von dem alle denken, er ist schwerhörig und tüttelig, der aber schon länger ein Hörgerät trägt und Professor ist. Er macht sich nützlich beim Gemüse schnippeln, denn seit seine Frau gestorben ist, fühlt er sich etwas allein. Bei so einer zusammengewürfelten Truppe und einer Chefin mit einem großen Herzen kommt es häufig zu Verwicklungen. Vor manchmal bösen Scherzen schrecken sie nicht zurück, versuchen dem anderen eine Falle zustellen und tappen dann selbst hinein.
Es bleibt spannend bis zuletzt, ob nicht doch noch ein Mord geschieht. Ein Lesespaß bis zur letzten Seite!

( Heidi Osinski / 03. Februar 2026)

 

 

Melanie Dobson: Ich verspreche, dich zu finden 

Francke 2024. 416 Seiten
ISBN: 978-3-96362-381-3
18,00 Euro

Eine überaus spannende Erzählung, in der Geschichte und Gegenwart miteinander verknüpft werden.

Die Journalistin Quenby Vaughn wird über einen Anwalt von dem betagten Amerikaner Daniel Knight engagiert eine jetzt alte Frau zu finden, mit der er 1940 als Kind vor den Nazis von Deutschland nach England geflohen ist. Nahe London wurden die beiden Kinder getrennt und sind sich seitdem nicht mehr begegnet. Beide haben jahrelang nach dem anderen gesucht. Da aber beide ihre deutschen Namen abgelegt haben, konnten sie sich nicht finden. 
Im Buch wechseln sich die beiden Geschichten meist Kapitel für Kapitel ab: Die Geschichte der Flucht aus Moseltal in der Eifel über Belgien bis in die Nähe von London und die Geschichte von Quenby, die Spuren des Mädchens sucht um herauszufinden, was mit ihr passiert ist und wo sie jetzt leben könnte. Sie bekommt Hilfe durch den Anwalt Lucas, der auch in London lebt. Es dauert bis sie einzelne Puzzlestücke zusammensetzen können und allmählich herausfinden, an welchen Orten sich Brigitte, mehrere Jahre unfreiwillig, aufgehalten hat und was mit ihr während des Krieges geschehen ist. Denn Brigitte hat bewusst Spuren hinterlassen, weil ihr Freund versprochen hat, sie zu suchen und zu finden, als sich ihre Wege trennten. 
Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend erzählt und birgt einige Überraschungen, die man so nicht erwarten würde.

( Susanne Sticherling / 19. Januar 2026)

 

 

Takis Würger: Für Polinar 

Diogenes Verlag 2025. 304 Seiten
ISBN: 978-3-257-07335-5
26,00 Euro

Anrührender Wohlfühlroman mit Happy- Ende.

Polina und Hannes lernen sich kennen, als sie wenige Stunden alt sind.

Ihre Mütter Fritzi und Günes lernten sich im Krankenhaus kennen, umgaben ihre Kleinen mit unglaublich viel Liebe und wurden Freundinnen. 

Fritzi und Hannes finden ein Zuhause in einer alten Villa im Moor bei einem ziemlich schrulligen Alten, der die beiden mit der Zeit in sein Herz schließt. Günes und Polina sind Dauergäste in der Villa und so wachsen Polina und Hannes unbeschwert und  umsorgt von ihren Müttern und ihrem „Ziehvater“ auf. Polina, ein quirliges, lebhaftes Kind und Hannes ein verträumter, etwas langsamer, aber hochmusikalischer Junge, ergänzen sich wunderbar, bis eine Notsituation sie trennt.
Als Polina mit 14 Jahren zurückkommt, verliebt sich Hannes unsterblich in sie und komponiert ein Lied speziell für sie. Aber wie das Leben oft so spielt, ihre Wege trennen sich. Hannes lebt sein Leben in seiner verträumten, etwas weltfremden Art weiter, aber immer mit einer tiefen Sehnsucht nach Polina im Herzen……

Ein wunderbar, einfühlsames Buch, welches Takis Würger geschrieben hat. Manchmal traurig, aber auch voller komischer Situationen, die anrühren und ins Herz treffen. Ich mochte gar nicht aufhören zu lesen.

( Heidi Osinski / 3. Januar 2026)